Frühe Kindheit - Willkommen

InitiativeFrühe Kindheit

Wir freuen uns, Sie auf unserer Website begrüßen zu dürfen!

Die Initiative Frühe Kindheit möchte darüber aufklären, wie wichtig für die ganz kleinen Kinder eine sichere Mutter- Kind- Bindung für gutes Gedeihen und für eine sogenannte "Grundgesundheit" ist.

Wir wollen Ihnen zeigen, wie man von der Schwangerschaft an, über die Art der Geburt, über Stillen und Körperkontakt zu solch einer sicheren Mutter-Kind-Bindung und später zur sicheren Vater-Kind-Bindung kommt. Dabei sollen Sie Stolpersteine kennen und umgehen lernen, die zum Beispiel in Form von Trennungen vom Kleinstkind auf Sie zukommen könnten.

Die Initiative Frühe Kindheit kann Ihnen helfen, mit Ihrem Kind so kommunizieren zu lernen, dass es Ihnen im Allgemeinen freiwillig folgt und sich so familiäre Konflikte auf einem gesunden Weg vermeiden lassen.

Auf diese Weise wird Ihr Kind sich ständig für Neues interessieren, gut mit anderen Kindern und Ihnen kooperieren und sich lern- und liebesfähig, glücklich und intelligent unter Ausnutzung seiner angeborenen Ressourcen entwickeln können.




Die erste Bindung. Wie Eltern die Entwicklung des kindlichen Gehirns prägen

ein Buch von
Nicole Strüber
Verlag: Klett-Cotta, 2017

Rezension von Dipl. Psychologin Antje Kräuter

Es wurde Zeit, dass zu diesem wichtigen Thema über die neurobiologischen Grundlagen der Bindung ein populärwissenschaftliches Buch über Oxytocin und die frühen Prägungen in den ersten Lebensjahren in Deutsch erscheint. Bisher kannte man hauptsächlich die in Englisch veröffentlichten Forschungen der Schwedin Kerstin Uvnäs Moberg und vor zwanzig Jahren die ersten Ansätze dazu in den Publikationen des französischen Geburtshelfers und Arztes Michel Odent, der jetzt in London lebt. Letzterer bezeichnete Oxytocin als Hormon der Liebe (siehe auch fruehe-kindheit.net/geburt.html- pdf-Artikel von Antje Kräuter von 1998).

weiter zur Rezension (pdf)




"Mothers' perception of closeness to their infants was greater among breastfeeders compared to bottlefeeders."

McKee, M.D.; Zayas, L.H.; Jankowski, K.R.B. (2004): Breastfeeding intention and practice in an urban minority population: relationship to maternal depressive symptoms and mother–infant closeness. Journal of Reproductive and Infant Psychology,22.

In dieser Studie wurde festgestellt, dass stillende Mütter mehr Nähe zu ihren Babys wahrnahmen als Flaschen Fütternde.

Mehr dazu:

Dies wurde bereits ähnlich 1985 in einer Studie festgestellt. Stillende Mütter neigten mehr zu Interaktion mit ihrem Baby und waren mit dem Stillen sehr zufrieden. Bei physiologischen Messungen der Hautleitfähigkeit zeigten sie unter Laborbedingungen mehr Entspannung als Flaschen Fütternde und auch unterschiedliche Herzreaktionen auf die kindlichen Stimuli.

(On subjective measures of emotional response, the Breast-feeders were more inclined to want interaction patterns with the infant and they also expressed greater satisfaction with the feeding experience....Skin conductance measures indicated that breast-feeders may have been more relaxed under laboratory conditions than bottle-feeders; breast-feeders showed a differential pattern of cardiac response to infant stimuli.)

Wiesenfeld, A. R. et al. (1985). Psychophysiological response of breast- and bottle feeding mothers to their infant’s signals. Psychophysiology, 22 (1), 79-85.




Langes Stillen bringt mehr Knochendichte

In einer Chilenischen Langzeitstudie zeigte sich bei der Messung der Knochendichte mittels Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DEXA), dass diejenigen Jugendlichen, die von Geburt an mindestens sechs Monate ausschließlich gestillt wurden, eine signifikant höhere Knochendichte aufwiesen als die, die weniger als sechs Monate gestillt wurden. Teilweises Stillen zeigte keinen Effekt auf die Knochendichte. Einflüsse des Geschlechts, der Geburtslänge und dem Alter der Mutter zur Geburt wurden statistisch bereinigt.

Mit jedem Monat, in dem das Kind ausschließlich gestillt wurde, nahm die Knochendichte signifikant zu.

Blanco E, Burrows R, Reyes M, Lozoff B, Gahagan S, Albala C. Breastfeeding as the sole source of milk for 6 months and adolescent bone mineral density. Osteoporos Int 2017 Jun 6. doi: 10.1007/s00198-017-4106-0

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28589419




Bündnis Rettet die Familie

an Abgeordnete des neuen Deutschen Bundestages per E-Mail am 04.11.2017:

Sehr geehrte Frau Abgeordnete,
sehr geehrter Herr Abgeordneter,

im kurz vor der Bundestagswahl von der CDU und CSU beschlossenen "Regierungsprogramm 2017-2021" ("Für ein Deutschland, in ... ") steht auf S. 24:

"Kinderrechte ins Grundgesetz
Schon jetzt stellt das Grundgesetz Ehe und Familie unter den besonderen Schutz des Staates. Auch Kinder brauchen einen besonderen Schutz. Der Schutz der Kinder hat für uns Verfassungsrang. Deshalb werden wir ihre Rechte in das Grundgesetz aufnehmen."

Wir gehen davon aus, dass dieser Ansatz auch Gegenstand der weiteren Koalitionsverhandlungen sein wird.

Feststellung
Die unterzeichnenden Verbände, Gruppierungen und Einzelpersonen sind der Überzeugung, dass die ausdrückliche Erwähnung von Kinderrechten im GG nicht nur eine überflüssige Ergänzung wäre, sondern den bisherigen Inhalt des Art. 6 GG tiefgreifend verändern, die Elternrechte schwächen und den Schutz der Familie letztlich aushöhlen würde. Die obige Formulierung erweckt den Eindruck, als seien die Kinderrechte im jetzigen Art. 6 GG nicht ausreichend geschützt. Das ist jedoch nicht der Fall.

(Dr. Resch vom Bündnis zur Rettung der Familie)

vollständige eMail (pdf)

www.rettet-die-familie.de


Die sichere Mutter-Kind-Bindung

Die wichtigsten Säulen der Grundgesundheit für die Frühe Kindheit:


Collage Kleinkinder



Muttermilcheiweiß schützt vor Krebs

Mannheim, 24.3.2017, Muttermilch enthält eine Vielzahl von Stoffen deren Wirkung bisher kaum bekannt ist. Beispielsweise Lactoferricin, das jetzt erste Erfolge bei der Bekämpfung von Krebszellen zeigte.

http://www.nutricia-forum-muttermilchforschung.org/nfm/de/presse/presse_1.html




Die Geburtseinleitung beeinflusst Stillrate und Bindung zum Kind ungünstig.

Sie hatten erhöhte Werte auf Testskalen für Wochenbettdepression und auf der Mother to-Infant Bonding Scale (MIBS). Außerdem stillten sie wesentlich seltener ihre Kinder nach einem bzw. nach drei Monaten noch voll.

Zanardo V, Bertin M, Sansone L, Felice L. The adaptive psychological changes of elective nduction of labor in breastfeeding women. Early Hum Dev 2016; 104:13-6

abstract unter: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27914274




Mütter, die länger mit ihren Kleinstkindern zu Hause bleiben

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Samstag, 09.09.2017, 9.30 Uhr im Frühförderzentrum Chemnitz
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von Dipl. Psychologin
A.Kräuter.
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