Kommunikation

Die Blickrichtung in den Kinderwagen und Buggy:

Schild Kinderwagen

Bitte Babys immer so transportieren!

Eine Studie über den Einfluss der Kinderwagenrichtung zeigt die Auswirkungen
auf die Eltern-Kind-Interaktion und auf den Stresslevel des Kindes:

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What's life in a baby buggy like?:

The impact of buggy orientation on parent-infant interaction and infant stress

Research study carried out by Dr. M. Suzanne Zeedyk
Release Date: 21 November 2008

  1. "early interactions between parents and infants have a long-term effect on children’s development
  2. over the last few decades, pushchairs in the UK have undergone a change in design, such that most buggies now face forward (ie., away from the parent), in contrast to the design in earlier decades.
  3. Die Entwicklung des Kindes wird am besten gefördert, wenn ihre Eltern emotional und gedanklich für sie verfügbar sind, um ihnen auf unauffällige Zeichen antworten zu können, ihnen Aufmerksamkeit und Fürsorge zu geben.
  4. Buggies, die weg vom Gesicht der Eltern gerichtet sind, liefern solche Bedingungen nicht. Eltern können dadurch nicht schnell auf die kindlichen Bedürfnisse und Interessen reagieren
  5. British children spend, on average, up to two hours per day in away-facing buggies."

2 Teilstudien:

Studie A:

2722 Beobachtungen von Eltern-Kind-Paaren, wobei systematisch die sozialen Interaktionen der Familien während dem Buggy-Gebrauch beobachtet und dokumentiert wurden.

Studie B:

Kleinere zweite Studie mit 20 Mutter-Kind-Paaren, die auf den Erkenntnissen der ersten Studie aufbaut mit Beobachtung sowohl der Mutter-Kind-Interaktionen als auch der Indikatoren für kindlichen Stress während der Fahrten in den beiden Kinderwagenrichtungen.

Forschungsergebnisse Studie A:

  1. "Away-facing buggies were found to be associated with a reduction in speaking for both parents and infants"
    Reduktion des Sprechens: Kleinstkinder 1/3 reduziert, Eltern um die Hälfte weniger.
  2. "Interestingly, infants in toward-facing buggies were twice as likely to be sleeping as infants in away-facing buggies, an unexpected finding that has tentatively been interpreted as an indicator of stress levels."
    Kinder in den Eltern zugewandter Kinderwagenrichtung schliefen doppelt so viel, was vorsichtig als Stress-Zeichen für die abgewandt fahrenden Kinder interpretiert wird.

Forschungsergebnisse Studie B:

  1. Mütter sprachen doppelt so viel mit ihrem Kind in zugewandter Richtung
    Mutter und Kind lachten beide mehr
    Mütter waren selbst überrascht von den Ergebnissen
  2. Stress für Kind erhöht in abgewandter Richtung: Herzrate höher und weniger Schlaf

"This is an issue with relevance to the health, academic and social care sectors. This makes it an issue not only for parents, but for the whole of society – including buggy manufacturers. Ultimately, though, it is parents who will have the greatest investment in this issue. If buggy design does hold consequences for infant development, as the results of these two studies suggests it does, then they deserve access to this information, in order to make decisions about how best to care for their children."

Eine Aufforderung an die Kinderwagenindustrie, künftig zur Bindungssicherung zwischen Eltern und Kind besser beizutragen!


"Ich seh` Dich - und das macht mir Mut!" - Die Buggy-Aktion "für Kinder" - Mitmachen!

@ fuerkinder.org

Präventive und therapeutische Intervention bei risikoreichen Mutter-Kind-Dyaden:
Der Beitrag von Bindungstheorie und Bindungsforschung

von Prof. Dr. Patricia M. Crittenden
übersetzt von Andrea Kaufer-Ehm

Es ist allgemein bekannt, dass Prävention und frühe Intervention in Fällen von Kindesmisshandlung sowohl die Leiden der Eltern als auch die der Kinder verringern und darüber hinaus Kosten sparen. Wie jedoch sollte eine solche Intervention aussehen und wer sollte sie durchführen? Ausgehend von meiner 30-jährigen Berufserfahrung im Bereich der Prävention und Verminderung geistiger Retardierung, Misshandlung und Vernachlässigung sowie psychischer Störungen wende ich mich in diesem kurzen Beitrag diesen beiden Fragen zu.

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Dieser Artikel wurde den IKK-Nachrichten, H. 1-2/, 2005 entnommen, einer Veröffentlichung des Informationszentrums Kindesmisshandlung/ Kindesvernachlässigung am Deutschen Jugendinstitut

Antwort auf das Babyschreien - sind Tiermütter bessere Mütter?

von Antje Kräuter

In einer Studie von Bell & Ainsworth wurde das Schreiverhalten bei Babys im Alter von 3 Monaten und danach wieder im Alter von 7 Monaten in Abhängigkeit von der Feinfühligkeit der Mutter untersucht. Diejenigen Mütter, die anfangs prompt auf die Signale reagierten, hatten später Babys, die deutlich weniger als in der anderen Gruppe schrien, in der die Mütter sehr verzögert auf die Signale reagierten.

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Samstag, 09.09.2017, 9.30 Uhr im Frühförderzentrum Chemnitz
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Sprechstunde für
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von 0-3 Jahren
von Dipl. Psychologin
und Psychotherapeutin
Antje Kräuter.
Anmeldung unter
0371 3558512.

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